16. + 17. Tag – Abgesang … Scheiße, war das schön

ZurĂŒck im heimischen Kabuff, sollen diese Zeilen im besten Falle einen angemessenen Abschluss fĂŒr die zurĂŒckliegende Erlebnisreise bilden.

Aber zunĂ€chst zu den letzten beiden Reisetagen…

Der 16. Tag, also der vergangene Freitag, stellte den ersten Teil des RĂŒckreisegejuckeles dar. Der verbliebenen Sechs, Motette, 👞, BĂŒffetfrĂ€se, das Trudchen, ihrö MajestĂ€t (und aus gegebenem Anlass – die wahre Duke’in of Röttelprömmgrafschaft mit –sex am Ende) und der oftmals unfreiwillig devote AV, beendeten die letzte Nacht im Basislager um IrgendwasvielzufrĂŒhverdammt am Morgen, stopften die letzten Dinge (war die Kiste bei der Hinfahrt auch so voll???) ins FamiliengefĂ€hrt und begaben sich auf den Weg zur FĂ€hre nach Newcastle upon Tyne. NatĂŒrlich nicht ohne vorab den lieben Lattenaugust um eine staufreie Strecke und, dem gewissenhaften Leser ist’s sicher bereits klar, ohne fĂŒr einen entspannten – weil entspeiten – Reiseverlauf zu bitten. In diesem Zusammenhang sei jedoch auch erwĂ€hnt, dass das TrudchenbĂŒffetfrĂ€senerzeugergespann den Speivor- und ablauf an sich durch maschinenartige Ablaufgenauigkeit zu einem perfekt funktionierenden Ereignisablaufsdingsbums weiterentwickelt haben, bei dem es einem kaum mehr selbst zum WĂŒrgen wird, also nur latent. (Patentanmeldung lĂ€uft, Seminare sind in der Planung, allein ein Verlag fĂŒr den ersten Ratgeber wird noch gesucht.)

Alles lief wie am SchĂŒrchen (warum auch nicht, der AV hat es ja geplant) und man erreichte die FĂ€hre just in time. Angekommen, geparkt und die Kabine bezogen, blieb sogar noch genug Zeit, der Tradition genĂŒge zu tun und einen Stein ĂŒber die Reling gen Meer zu wuchten. (Wer’s nich kennt und dennoch wissen will, darf gern fragen 🙊🙉🙈)

Kaum raus aus dem Hafen, sah ihre Durchlaucht die monströsen, endzeitartigen und urgewaltigen Wellen von gut und gerne 50cm Höhe, fĂ€rbte sich (ohne, dass es ihrem Liebreiz auch nur einen Deut abtrĂ€glich wĂ€re!!!) sanft frĂŒhlingsgrĂŒn und verschwand Richtung Oberdeck und ließ eine tapfere Motette, ihren Schuh und den dumm aus der WĂ€sche guckenden AV nebst den kleinen Scheißerchen im Kinderparadies zurĂŒck. Nach etwa EINER STUNDE schlenderte sie zurĂŒck zur Gruppe und war gar nicht mehr schimmelfarben…nein, jetzt war sie rot. Sie, Regina Maxima, hatte sich ne Bank auf der Sonnenseite gesucht und ein paar Minuten geruht! Möge sie der Blitz… das hatten wir schon.

Nun mehr durfte sich der Hofstaat auch kurz entfernen, um im Schiffsshop das Whiskyangebot zu ĂŒberprĂŒfen. Im Weggehen krĂ€hte es noch hinter dem AV hinterher, doch ne Probe des fasslangzeitgelagerten Gesöffs MIT IN DEN KIDZCLUB zur Verkostung durch liebreizende Kaiserin mitzubringen. Das tat der devote AV natĂŒrlich auch. Drei mal…

Die Chefin hatte einem im Tee, die Übelkeit war hinweggespĂŒlt und man begab sich zur Ruhe.

Der Morgen in Amsterdam begann mystisch neblig, leider war es kein Dunst aus den lokalen Etablissements bekannter PflanzenhÀndler.

Die letzen Kilometer heimwĂ€rts wurden auch noch auf einer Backe abgespult und man kam zuhause an. Zumindest kam man an dem Ort an, an dem mal das Familiendomizil stand – aber wo war es nur???

Der AV tat nach der Ankunft, das was wohl jeder nach etwa 1200km Autofahrt als Erstes tut…

Nach dem Fron blieb auch noch etwas Zeit, die HĂŒtte mit den schottischen SchĂ€tzen zu garnieren.

Die lieben Scheißerchen, kannten Gnade und taten nach einer kurzen Gassizeit, dass was sonst ewig dauert.

+++ +++ +++

Nun ist diese Tour in die so lieb gewonnene zweite Heimat auch wieder vorbei. Hunderte Bilder bleiben gespeichert, im Kopf wie auch auf den DatentrÀgern.

Eine tolle Clique und großartige Momente machen all das unvergesslich – die Motette, die in ihrer unermĂŒdlich fĂŒrsorglichen und frohsinnigen Art ALLEN den Alltag versĂŒĂŸte (und jetzt hoffentlich ihren Elias drauf hat) – ein 👞, der Wanderantreiber, niemals mit schlechter Laune zu sehen, manchmal ’n bisschen verwohnt (auslatscht?!) – unser imperialer Mini-Darth-Vader, eine Entdeckernatur mit genialen Topfschlagsoli in der KĂŒche – die imperiale J-Musketierin, eine wahre Prinzessin, die einem immer ein LĂ€cheln ins Gesicht zu zaubern vermag – der imperiale Stammhalter, ein echter Musketier-Lausebengel der mit seinen LegofĂ€higkeiten in einem Zuge mit berĂŒhmten Architekten, ach was, mit den Ägyptern höchstselbst zu nennen ist – die imperiale Mrs. Chaplin, die immer lĂ€chelnde SchĂŒsseler-Akupunktur-Fußdruckpunkt-Hebammen-Frohnatur (und ja, sie hat in der Gesamtschau wohl 1. weniger das schottische Bruttoinlandsprodukt angehoben als die dortige Boulevardpresse verkĂŒndet hat, und 2. die Konsumzahlen der AV-Sippe, somit auch deren Beitrag zum besagten schottischen BIP, dĂŒrften durchaus ein Ideechen höher ausfallen…Hiermit sollte der Gerechtigkeit genĂŒge getan sein, Mrs. Chaplin?! Wieder Freunde??? 😳) – der imperiale B, heroischer Bezwinger der Quiraing-Umrundung (mit UnterstĂŒtzung einer namenlos gebliebenen Rothaarigen) nebst Stammhalter, der nach einer nahtodĂ€hnlichen Katharsis, dem Phoenix aus der Asche gleich, Gaumenfreuden zu bereiten vermochte – das liebe Trudchen, welchem die ein oder andere Speiattacke nicht das GemĂŒt verdunkeln konnte, die als AV-AnfĂŒhrerin einen Berg erklomm – die innig geliebte BĂŒffetfrĂ€se, das diesmal gar nicht in den Englischen Garten k…ende IMMER lĂ€chelnde und bergmassiverhöhende AV-NesthĂ€kchen – die Chefin, wundervolle umsichtige liebevolle Herrscherin mit highlandwallendem Haar – und der AV.

Jetzt ist alles Erinnerung…💋

Aber Mann plant bereits…😉

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15. Tag – Anhebung eines inlĂ€ndischen Bergmassivs und sieht das wie 250g aus?

Nachtrag zum gestrigen 14. Tag – Erwanderung des Ullapool Hill. Die grĂ¶ĂŸte BefĂŒrchtung der Chefin-AV-Familie (ganz besonders der fĂŒr’s Abhalten zustĂ€ndigen Chefin) war, dass eines der lieben Scheißerchen diesem Namen wieder in einem royalen Englischen Garten alle Ehre machen könnte. Zu unser aller Erleichterung blieben alle durchlauchtig-noblen GestrĂŒppe, königlichen Stauden und sonstiges feudales GekrĂ€uch in diesem Jahr von derlei DĂŒngungsunternehmungen verschont…nun wurde der Gipfel des Ullapool Hill erstĂŒrmt…und wieder krĂ€hte die damit zu einer traurigen BerĂŒhmtheit erlangten BĂŒffetfrĂ€se…(Zeit fĂŒr Fantasie…)

Um das Thema abzuschließen, alle sich mit der Topografie Schottlands befassenden Unterlagen fĂŒhren seit gestern bei der Höhenangabe vermutlich einen falschen Wert auf…es wĂŒrde das Gewissen des AV ĂŒberaus belasten, wenn ein armes Wanderpersönchen auf den verĂ€nderten Gegebenheiten ausrutschen und in die Tiefe fallen wĂŒrde – anderseits – Augen auf beim GipfelstĂŒrmen! Beware of New Ullapool Hill!!!

Heut morgen brauste bereits die imperiale Großfamilie, wie angekĂŒndigt 7:00 Uhr am Morgen in Richtung Heimat. Voller Begeisterung und mit verwohnt-verwundertem Gesicht wurde dies vom AV von der Terrasse aus beobachtet, und kann somit offiziell (mit mehr als nur einem klein bisschen Bewunderung) bestĂ€tigt werden.

Die ZurĂŒckgebliebenen, und man ist fest davon ĂŒberzeugt, dass dies wirklich nur lokal zu sehen ist, frĂŒhstĂŒckten ganz entspannt, lagen doch fĂŒr den heutigen Tag, neben einer großen Packaktion, keine grĂ¶ĂŸeren Unternehmungen an. Eine nicht der aktuell aufflammenden Basislager-Diarrhö verfallene Delegation machte sich zu einer letzten Erkundung der umliegenden Flora und Fauna auf. (Der AV hat es nachgeschlagen und da nunmehr die LachflashtrĂ€nen getrocknet und die Nase geputzt ist – es folgt ein Zitat: „Eine Diarrhö besteht bei mehr als 3 Entleerungen eines zu flĂŒssigen Stuhls pro Tag. Das Stuhlgewicht muss hierbei ĂŒber 250 Gramm liegen.“ Der AV weigert sich mit aller Kraft, durch NachzĂ€hlung, KonsitenzĂŒberprĂŒfung beziehungsweise durch Nachwiegen, die Basislager-Diagnose offiziell zu bestĂ€tigen – Kommt nicht in Frage!!!

Nach RĂŒckkehr der Unversehrtendelegation von einem schönen Steinstrand und der heroischen Errettung eines zitternd und verwaist am Wegesrand liegenden Schilds, erwachte auch das latent undichte kleine BĂŒfetfrĂ€schen aus einem erholsamen Mittagsschlaf und alle, ob dicht oder auch nich ganz d… (ups, die Chefin schaut finster)… zu einer Tour ins nahe gelegene Ullapool, um die letzten Hongkongdollar an den Markt zu bringen. Der AV hat sich durch (sehr maskulines) Maulen und Bocken einen echten Rettungsring und zwei Minibojen bei ihrer Heiligkeit erbettelt – (Scheiß drauf, wie pussyhaft das wirkt – bald hĂ€ngt’s an meiner Terrasse!!!).

Die Koffer wurden gepackt, die Streitrösser beladen und die Krabben zusammengeschissen, verdammt nochmal aus dem Weg zu gehen und zu bleiben…grrrr!

Dann kam auch noch die Vermieterin auf ein AbschiedsplĂ€uschchen (in auslĂ€ndisch) vorbei. Beim Smalltalk wurde in Erfahrung gebracht, dass das Basislager bis zu deren Tod 1995 einer Cousine, Lady Soundso, gehört habe. Man hĂ€tte damals das Haus gebaut, um es bei hiesigen SegelausflĂŒgen standesgemĂ€ĂŸ wohnen zu können. Jeder der sie kennt, weiß sehr wohl, dass die Liebe Chefin nach diesen AusfĂŒhrungen beinahe zum SchlĂŒpperwechseln ins Separee hĂ€tte verschwinden mĂŒssen.

Der Abend, der Tag, der Urlaub und die Geduld des AV neigen sich nun dem Ende zu. Letzteres insbesondere, weil die Musik der Chefin aus der Box kommt (Menschenverachtendeuntergrundmusik von irgendeinem Kellyfamilymitglied auf eigenen Wegen – đŸ€ź).

Morgen frĂŒh gehts zur FĂ€hre…

Man liest sich….

14. Tag – Hill Heil, Mahlzeit und Mann, hat der ne Menge Muscheln gesammelt…

So ganz langsam neigt sich dieser Trip dem Ende zu.

ZunĂ€chst sei hier und jetzt dem imperialen B in aller Herzlichkeit zu seinem Ehrentage gratuliert. Und was hat er sich doch gut gehalten der kleine Stinker, und mal ganz im Ernst, wie 50 sieht er noch gar nicht aus! Nun, es gab in den letzten Tagen einige wenige, ganz ganz kurze Momente, in denen seine irdische HĂŒlle, also jetzt so augenscheinlich, seinem frischen, aufgeweckten Geiste um Jahre enteilt schien. Wie gesagt, jetzt ist er wieder obenauf – und scheint durchaus als altersgerecht entwickelt.

Happy Birthday B – und jetzt komm nochma Großer, fast die HĂ€lfte haste schon geschafft…

Gestern Abend hatte unser Heutejubilar noch den phĂ€nomenalen Einfall, Rester zu einem leckeren Sundowner zu verarbeiten. Die Zwiebeln, Pilze und FleischhĂ€ppchen waren sehr deliziös (Die Bude hat am Abend auch kaum nach KĂŒche gerochen).

Anmerkung: Es ist doch phĂ€nomenal, wie sich manche (DIESE!!!) Kinder – egal, wo sie in einem Haus zur Ruhe gebettet werden, mitten in der Nacht auf Völkerwanderung ins elterliche Nest begeben. So begab es sich in der Nacht, dass der AV nach der ErfĂŒllung redaktioneller Pflichten in der vollkommen dunklen HĂŒtte auf die BĂŒffetfrĂ€se Chucky die Mörderpuppe traf und sich bei einem Griff in die Herzregion beinahe der Angstinkontinenz hingegeben hĂ€tte. (Mindestens 10 Jahre hat der Spaß gekostet…)

Es war ein wunderbar sonniger Tag heute – kaum Wind, keine Wolken und niemand spie!

Nach entspanntem FrĂŒhstĂŒck vor unserem eigenen Basislager-PP (fĂŒr die mit seniler Bettflucht – PORNÖSES PANORAMA!!!) und zwei Rothirschen im Jarten, nahmen wir uns geschlossen den Ullapool Hill, quasi hinterm Basislager hoch, vor. Alle haben es bis auf den Gipfel geschafft und sich oben ein PlĂ€tzchen zum Chillen und StĂ€rken gesucht.

Alle LendenfrĂŒchte haben sich wacker geschlagen und bis zum Ende durchgehalten. Chapeau Pickelpiraten, Chapeau!!!

Nach einer kurzen Dusch-Regenerationszeit tuckerten alle wieder in Richtung Altandhu zum Strand und danach zum bereits am Sonntag nach unserem Festmahl erneut reservierten Tisch im Am Fuaran! FĂŒr den heutigen Anlass bissen offensichtlich viele Viecher das letzte Mal ins saftige HighlandgrĂŒn, denn das 8oz. Black Angus Fillet Steak war der Renner des Abends.

Die Chucky-Mörderpuppe-BĂŒffetfrĂ€se war nach der GipfelstĂŒrmung nicht mehr in der Lage, das BĂŒffet zu frĂ€sen – keiner hĂ€tte gedacht, dass dieser Tag einmal kommen wĂŒrde.

ZurĂŒck im Basislager, gesĂ€ttigt und zufrieden, die meisten mit nem Sonnenbrand in der Gusche, sitzen alle um den vom Geburtstagskind dargebotenen Single Highland Malt – Sherry Cask Finish und lassen de Behne bohmeln.

SLAINTE MHATH

PS: Leider muss die imperiale Großfamilie morgen schon das Basislager in Richtung Heimat verlassen. Das Beladen der Familienkutsche wurde von der gesamten Belegschaft bewundert. Alles was angekommen ist, muss wieder mit, und dann ist ja noch das was man alles noch am Strand gesammelt hat… Da kommt es einem beim Verpacken der SchĂ€tze glatt so vor, als ob noch zwei Kinder mehr mitgesammelt hĂ€tten… 😉

13. Tag – Berg Heil und GolfbĂ€lle – Am Arsch!!!

FĂŒr heute hatte jedes Puzzleteilchen der schon so ans Herz gewachsenen nordschottischen Patchworkfamilie ganz eigene Ausflugsvorhaben ins Auge gefasst.

Die Motette und ihr einziger 👞 machten sich an die Erkundung des Stac Pollaidh.

Der imperiale B durfte den Großteil seiner Sippe zum Shoppen nach Inverness karren. Einzig der Stammhalter verblieb in der gluckengleichen Obhut der großherzigen Chefin, die das Trudchen und die BĂŒfetfrĂ€se im Basislager betreute.

Der AV mutierte nach dem FrĂŒhstĂŒck (ohne das leider immernoch speiende Trudchen) alsbald zum weißen Ritter…, also zum weiß werdenden (also ergrauenden) Ritter in der hickorybraun schimmernden RĂŒstung, also dem Familienwagen – stob hinfort und eilte gen Dorfschamane, um eine heilende Tinktur durch Übergabeangebot einer Niere (oder Inzahlungsgabe der Chefin) zu empfangen. Er ritt so frĂŒh durch Heide und Wind und darbrachte die Tinktur geschwind dem Kind. (Geil oder??? Was hĂ€tte aus ihm werden können…) Daraufhin fiel das kleine Kotzilein (also das Trudchen, nicht etwa unser BĂŒrokotzilein) in einen seligen, gesundenden und fĂŒrderhin entspeienden Schlaf.

Die Mischung einer Nuance an Dankbarkeit und vielleicht eine klitzekleine, winzige Idee an Gnade gepaart mit einem gehörigen Maß an Mitleid fĂŒhrten dazu, das der AV GANZ ALLEIN + AUTO auf unbestimmte Zeit aus dem Bann der Chefin entlassen wurde. Ihrö Heiligkeit hatte diesen Freibrief kaum ausgesprochen, geschweige denn die Konsequenzen zuendegedacht, da krachte bereits die TĂŒr und der AV brauste singend in die westhighlĂ€ndische Nachmittagssonne: „Ich bin frei, ich bin frei und ich fĂŒhle mich wie neugebohoren… đŸŽ¶ (MĂ€dchenpapas wissen jetzt bestimmt bescheid).

Das Motettenschuhgespann kehrte ĂŒberglĂŒcklich von ihrer Tour um, und vor allem AUF, den Stac Pollaidh mit fantastischen Impressionen zum Basislager zurĂŒck. (Der AV ist echt neidisch, konnte er doch aus eingangs erwĂ€hnten GrĂŒnden nicht teilnehmen, schest la wieh.)

Die imperiale Großfamilie scheint es bei der Shoppingtour gut gemeint zu haben, berichten doch die seriösen Abendnachrichten, dass das Bruttoinlandsprodukt durch das Kaufverhalten eine schnuckeligen Krautfamilie signifikant gesteigert werden konnte. Man könne es sich gegebenenfalls leisten, die Steuern fĂŒr die einheimische Bevölkerung auf unbestimmte Zeit auszusetzen, so die Medien aus gut unterrichteten Kreisen weiter.

Der AV, fĂŒr den Moment vielleicht besser Königin Elsa, nutzte den Freifahrtschein fĂŒr eine vierstĂŒndige Klettertour entlang einer felsigen SteilkĂŒste, um einer ihrer LieblingsbeschĂ€ftigungen nachzugehen. Sie hielt Ausschau nach herren- beziehungsweise damenlos gewordenen Bojen zur heimischen Verschönerung der maritimen Terrasse. Der Traum eines Bojenfunds ging nach etwa zwei Stunden in ErfĂŒllung, Yeah. Und 30 Minuten spĂ€ter – UHHHHHUUUUNNNND weitere 30 Minuten spĂ€ter die Dritte…..

Königin Elsa ist vom GlĂŒck gekĂŒsst!!!

Good Night Folks…

Ach ja – GOLFBÄLLE – AM ARSCH – BÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHMMMMMMM

12. Tag – Wenn die Kleinen flĂŒgge werden und FrĂ€ulein Wirbelwind packt an

Nein, das ist kein Pornotitel!

Heute war mehr oder minder Ruhetag. Man ließ es eher ruhig angehen und besichtigte (ohne signifikante SpeizwischenfĂ€lle) zunĂ€chst die Dalmore Destillery. Besichtigen ist ein sehr großes Wort fĂŒr…einen Heben – aber erlaubt ist, was gefĂ€llt.

Probiert wurden Dalmore Cigar Malt Reserve und der 12 JĂ€hrige. Ein leckeres Tröpfchen, also..zwei leckere Tröpfchen..also also zwei leckere Tröppchen fĂŒr jeden…außer fĂŒr die Kinder, …obwohl, Kindserzieher und -innen werden dem sicherlich beipflichten, das es manchmal eigentlich…

Da stand auch ein 45 Jahre alter fĂŒr 10.000 GBP, aber pssst, der AV hat sich den zum Geburtstag gewĂŒnscht und da das english der Chefin not the yellow from the egg ist, hofft er noch (vermutlich jedoch vergebens).

Danach trennten sich die Wege der mittlerweile so eingeschweißten Gesellschaft. Die imperiale Karosse rollte nebst Motettendienstwagen, mit nur einem 👞 als Chauffeur, Richtung Dunrobin Castle und einem weiteren Besuch an einer Destillery – diese Sprittis – nein, nein, nein 🙄

Dem AV wurde durch ihrö Heiligkeit geheißen, ERNEUT nach Inverness zum Shoppen zu fahren (Yipeeeeee đŸ€ź), beziehungsweise fĂŒr diese heldenhafte Aufgabe gefĂ€lligst als Fahrer zur VerfĂŒgung zu stehen. Danke Lattenaugust, echt beschissenes Karma nennt man das wohl.

Nach diesem entspannenden, durch und durch innerlich befriedigenden, Tageshighlight wurde noch eine sehr schöne Ecke mit Leuchtturm erkundet (durch den AV allein, wĂ€hrend ein Kind im FamiliengefĂ€hrt spie – ohne, dass der AV zu diesem Zeitpunkt davon wusste versteht sich, er ist ja schließlich kein Rabenvater).

Dann gings aber wieder hurtig ins Basislager, da der AV seinen Platz hinter dem Lenkrad mit seinem von Zuhause gewohnten Platz, hinter dem Herd, einzunehmen hatte.

Es hat wohl allen geschmeckt, zumindest hat sich keiner getraut, zu meckern.

Nach dem Fron löste die göttliche, liebreizende und sanftmĂŒtige Mrs Chaplin ein Versprechen der letzten Schottlandreise mit der AV-Sippe ein und vergönnte dem vorher selbstverstĂ€ndlich umfĂ€nglich gesĂ€uberten (das im Übrigen noch nicht durch Mrs Chaplin) eine Fußreflexzonenmassage!!! Es ist wohl unnötig zu erwĂ€hnen, dass die Mauken des AV, nebst Kadaverrest, Ă€ußerst angetan waren. (Fast hĂ€tt i mi volltintet). Ganz gemĂŒtlich wurde mit einem Duftöl namens FrĂ€ulein Wirbelwind (man könnte fast meinen, es beginnt ein Schmuddelfilm) begonnen. Die volle Dankbarkeit des AV fĂŒr diese selbstlose Tat (Leben am Limit) der Mrs Chaplin wurde auch kaum beeintrĂ€chtigt, als es an seinem Fußende alsbald krĂ€hte, hol mal einer bitte das große Glas Kokoscreme, diese FĂŒĂŸe…usw…saukomisch fĂŒr alle Herumsitzenden.

Man ist fĂŒr jeden BrĂŒller auf seine Kosten stets gern zu Diensten!!! Arschkrampen!!!

Good Night Folks…

11. Tag – Chef’s Fish Pie und das Heil der Motette hĂ€ngt am seidenen Faden…

Aus dem erholsamen Ibu-Schlaf erwachte unser Reinhold Messner völlig wiederhergestellt und zutiefst beseelt – Allahu Akbar ! Wie Loriot schon sagte: „Er sitzt und spricht“.

In weiser Voraussicht eines pornös sonnigen Tages plante das Reisekonklave eine Tour ins idyllische Applecross an der schottischen WestkĂŒste. (Dieser Ort zieht den AV und die, die ihm nachfolgen schon seit Jahren immer wieder an.)

Wohl wissend um die zarten MĂ€gen vom Trudchen und der BĂŒffetfrĂ€se, ordnete der AV fĂŒr’s FrĂŒhstĂŒck leichte Kost an. (NatĂŒrlich interessiert es kein Schwein, was der Alte sagt, geschweige denn anordnet.) Ein teuflisch guter Plan, so viel ist sicher…zumindest theoretisch…

Als wir nach etwa 40 Minuten Fahrt auch noch die 15 Minuten Speipause (fĂŒr die BĂŒffetfrĂ€se) beendet hatten, konnte es ĂŒber den Bergpass Bealach na Ba weiter in luftige Höhen und hinterm Berg wieder runter zum Zielort gehen. (WĂ€hrend besagter Speipause unkte der AV noch den 👞 an, dass er nen Zehner wette, dass die Motette gleich noch nen weiteren Golfball finde, aber nichts dergleichen geschah.)

Angekommen in Applecross organisierte der AV im traditionsreichen und in der geneigten Community durchaus als berĂŒhmt zu bezeichnenden Applecross Inn eine Essmöglichkeit fĂŒr die gesamte Gruppe. Insbesondere die frisch geleerte BĂŒffetfrĂ€se ging schon ganz schön am Stock.

Es war wie immer lecker. Die Herren der Schöpfung aßen auf Empfehlung den Chef’s Fish Pie, eine Zusammenstellung aus Kartoffelpamps mit GemĂŒse, Lachs und Dorsch, ĂŒberbacken mit KĂ€se. Der Rest der Truppe hat auch irgendwas gegessen…

Nach der köstlichen StĂ€rkung, auch die BĂŒffetfrĂ€se konnte wieder lĂ€cheln, gab es draußen noch einen Verdauungskaffee und fĂŒr die Scheißerchen lecker Eis. Der AV vermutet, dass es lecker war, da er es nicht zu Gesicht bekam, zumindest nicht gleich…aber dazu spĂ€ter.

Es ist bereits eine kleine Tradition, dass man nach der StĂ€rkung ĂŒber den Strand kraucht und nach versteinerten Fossilien, alten und bunten Glas- und Tonscherben und sonstigem Kram Ausschau hĂ€lt. Wie schon am Loch Ness in der letzten Woche, fand diese Person natĂŒrlich auch an der Applecross Bay, warum verdammt und zugenĂ€ht nochmal versteht keine Sau aber es ist so, einen VERSCHISSENEN GOLFBBALL!!!

Der AV gönnt es der Motette natĂŒrlich ehrlichen Herzens (trotzdem sollte sie sich zukĂŒnftig besser mal umdrehen, wenn man zusammen durch die Berge wandert oder vielleicht an der SteilkĂŒste, oder …), aber die sich ĂŒber diese verkackte Situation köstlich amĂŒsierende Saubrut darf der Blitz gern auf dem Donnerbalken verdampfen!

Der AV hat dafĂŒr ein vermutlich aus der Zeit der Wikinger (oder frĂŒher) stammendes Artefakt bislang unbekannter Bestimmung archĂ€ologisch sichern können. (Welchen Orden die Royal Society wohl dafĂŒr verleihen wird???)

Der RĂŒckweg an der malerischen WestkĂŒste entlang, der Sonne entgegen lieferte noch diverse PP (naaaa…) und verlief ruhig, entspannt und beschaulich…

Als das knuffigschnuckeligputzige Trudchen sich 10 Minuten vor Ankunft am Basislager, mutmaßlich aus SolidaritĂ€t mit ihrer Schwester, auch noch komplett entleert hatte, ging es schnell weiter.

Auf alle wartete ein vom vorausgeeilten (und durch das neubeseelte Leben gottgleich erstarkten) imperialen B köstlich zubereitetes Dinner for ten – der kleine Darth Vader meditierte bereits.

Eigentlich ein toller Tag – SCHEIß GOLFBALL…Good Night Folks

(Unsere drei Schimpanseninterpreten des Tages sollten besser ihre SchlafzimmertĂŒren verrammeln)

10. Tag – Sonnenbrandwetter, Invalidenbetreuung und 110% Foodporn

Heut ließen wir es richtig ruhig angehen. Die Hosenscheißer, nebst Erzeugern und unser Motettenschuhduo brauchten nach dem gestrigen Earthporn mit ÜberlĂ€nge ein wenig Erholung.

Der AV, aufgrund einer inneren Schreibeverpflichtung gegenĂŒber einem erfreulicherweise stetig anwachsenden, geneigten Publikum (welches EINFACH KEIN FEEDBACK GIBT – wie soll man so seine Geldspeicherstadt fĂŒllen können, hmmm???), schrob bis nach drei Uhr UK-Time und durfte etwas lĂ€nger liegenbleiben.

Als er sich in all seiner verwohnten, alternden Herrlichkeit aus dem Bett rollte, fand er (s)eine Sippe in allgemeiner Heiterkeit schwelgend vor. Einzig ĂŒber einer Ecke im Ess-/Wohnzimmer hing eine Unwetterwolke am dort befindlichen RĂŒcken des imperialen B.

Selber B, der gestern mit seinem Stammhalter hinter einer rothaarigen Mermaid und ihrem blonden, buckeligen und unsĂ€glich entstellten TrollbeschĂŒtzer ungeahnte Höhen und Weiten erreichte, war heute augenscheinlich beinahe dem Tode geweiht. Diverse lebensbedrohliche und im schlimmsten Falle ganz sicher zu umfĂ€nglichen Organversagen fĂŒhrende UmstĂ€nde zwangen den Felsen des VorflĂ€ming (so nennen sie ihn in der Arena) fast in die Knie. Wo andere bereits in der Erde verscharrt werden oder von LeichenflĂ€dderern…man schweift ab…, hielt er jedoch fast lautlos (vielleicht ab und zu ein leises, kleines MAMA) stand. Seine Mrs Chaplin war unter Einsatz all ihrer FĂ€higeiten damit beschĂ€ftigt, dass augenscheinlich ĂŒber seine zerschundenen FĂŒĂŸe entfleuchende Leben druckpunktfußreflexzonenbearbeitend zurĂŒck in die irdische HĂŒlle zu pressen.

Der AV, selbst sich dem Herbst seiner Tage nĂ€hernd, faste sich bei diesem grausam, erbĂ€rmlichen Anblick ebenfalls ein Herz und versuchte, das fleischgewordene Leiden unseres imperialen Lattenaugust’s durch einen (zugegeben nicht zwingend maskulin wirkenden) Aushebehaltegriff zu lindern. Hier wird bislang vermutet, dass sich der imperiale B-Invalide im Zuge seines Aufstiegs auf den schottischen Nanga Panga (irgendwie so Ă€hnlich) so weit von der fĂŒr uns normale Menschen wirkenden Erdanziehungskraft entfernt hat, dass sich seine schwache irdische HĂŒlle von innen irgendwie verformt zu haben scheint.

Alle Maßnahmen der Sippe zusammen, in Verbindung mit seinen ĂŒberirdischen mentalen FĂ€higkeiten (und einer ordentlichen Ladung Ibu’s) hielten ihn unter uns – gepriesen seih Allah. Man kann das göttliche ZwiegesprĂ€ch des B mit der ihm ebenbĂŒrtigen Chefetage förmlich spĂŒren…

Als ob dieser Tag, der in besonderem Maße sanatorischen Inhalts war, nicht schon genug Ereignisse in sich aufgenommen hatte, begaben sich der AV und sein 👞 auf eine Erkundungstour eines möglichen weiteren Wanderziels – die Umrundung des Stac Pollaidh. Dort angekommen, musste jedoch schnell festgestellt werden, dass die Strecke fĂŒr die Mitreisenden Fußhupen wohl eher etwas zu viel Zumutung wĂ€re.

Bei dieser Ohnechefinavgassitour (Ohne-Chefin-AV-Gassi-Tour 👍) konnte der AV dem 👞 auch gleich noch einen Aussichtsgeheimtipp zeigen und zudem noch fĂŒr den Abend einen Tisch in der göttlichen Am Fuaran Bar in Altandhu reservieren.

Das Am Fuaran ist (wenn man von Geheimtipp sprechen will) ein MUSS fĂŒr alle, die in der Region unterwegs sind. Der AV kannte den Ort von frĂŒheren Unternehmungen mit dem so schmerzlich vermissten Pubertier (wehe, Du benimmst Dich diese Woche in Amsterdam nicht – und Du weißt, was Du mir von dort mitbringen kannst!!! 😳). Allein der Weg dorthin bietet schon diverse PP (na, was war das doch gleich? đŸ€”)

Nach all dem SchwĂ€rmen wollte nun auch das Plenum ĂŒberprĂŒfen, ob der Alte DĂŒnnes erzĂ€hlt hat, oder eben (wie soooo oft) nicht!

Wir haben hervorragend gespeist (👞 und AV bspw. ein 8 oz. Black Angus Filet Steak – BÄÄÄHHHMMM 👊) und rundum genossen. Der 12jĂ€hrige rubinrote Dalmore bei Kamin und Scottish Folk ist trotz der maulenden Scheißerchen am Tisch ein perfekter Genuss!

Was fĂŒr ein Tag….Good Night Folks…

PS: Bei der spĂ€ten RĂŒckkehr zum Basislager konnten wir zu allem GlĂŒck auch noch feststellen und frohlocken – Jaaaaaa, er lebt noch….đŸŽ¶

9. Tag – Skye in the Sky, Earthporn und die Luis Trenker GedĂ€chtnismedaille

Ein Tag wie gemalt – soviel vorab.

Der AV hatte in seinem unendlich unermesslichen Ratschluss vorab empfohlen, gerade den heutigen Tag fĂŒr eine Tour auf die Isle of Skye zu nutzen und diverse Ziele vorgeschlagen.

Der Schuh leistete seinen Beitrag dazu indem er die Wetterkugel der BBC streichelte und gleich einem Miraculix (ĂŒbrigens mit nahezu identischer Haarfarbe UND Frisur) ein pornöses Wetter voraussagte.

In aller HergottsfrĂŒhe verließen das Geschwader den Adlerhorst.

Nach 2 und ’n bisschen Stunden Fahrtzeit in Wagen voller entspannter Menschen, insbesondere dem des FLASH, a-aaahhhh…(ein letztes Mal – versprochen), des AV und den lieben Kleinen – Pest und Cholera, erreichte das Gespann den Broch Dun Beag. Ein durchaus imposantes Überbleibsel mehrerer tausend Jahre alter Baukunst.

Der AV steuert auf der Insel am liebsten zuerst diesen Ort an, womöglich weil fast alle anderen es nicht tun und man dort oft fĂŒr sich ist – um die URINE (DAUmen hoch) zu erklimmen und nicht zuletzt auch um die vielen Schope die dort ĂŒberall alles vollkacken mal ein wenig in Schwung zu bringen und ein durch die Heide zu treiben. Es gehört zu den mystischen Konstanten des Universums, dass bei jedem Besuch mindestens ein Schutzbefohlener in Schafpupu landet, greift oder zumindest ordentlich steht. (Eigentlich kann man das ja dann irgendwie auch schon als Tradition bezeichnen.

Frische Luft geschnappt und einzelne Delinquenten grundgereinigt, ging es weiter in Richtung Neist Point / Neist Lighthouse. Vorher, und das war ebenso fest eingeplant, wurde den Skye Weavers und der Teilhaberin Andrea (aus Erfurt!!!) ein Besuch abgestattet. Dort wird auf die „Harris-Weise“ Tweed gewoben. Der echte Harris Tweed hat nĂ€mlich zwei Grundvoraussetzungen – richtig er muss von der Isle of Harris stammen und darf nicht mit technischen/elektronischen Mitteln gewebt werden. Also war unser Schuh gefragt – alez, tete de la course…

Der FLA…die Chefin wurde mit Tweedprodukten beglĂŒckt (eher ruhig gestellt bzw. milde gestimmt…aber psssst). Wer mal das GlĂŒck hat, in diese wunderschöne Ecke der Welt verschlagen zu werden, dem sei ein Besuch bei den Skye Weavers wĂ€rmstens ans Herz gelegt!!!

Nun aber weiter zum Neist Point. SpÀtestens hier wurden der wackeren Gesellschaft von Folgenden mehrere Dinge bewusst.

1. Der heroische AnfĂŒhrer hat ein pornöses Panorama in die Gegend gezimmert. Im Weiteren als PP bezeichnet.

2. Schuh Miraculix hat Wahres aus der Wetterkugel gelesen. Die Sonne brannte, kaum Wolken und fĂŒr Skye sehr milde, kaum spĂŒrbare Orkanböen von See – very nice…

3. Der AV sollte eher keine Sprungbilder machen

WĂ€hrend die Motette nebst dem Miraculix-Double, dem imperialen B und dem Stammhalter die Klippe am Neist Point erklommen, blieben wir Frauen mit dem jungen Darth Vader beim PP und stĂ€rkten uns fĂŒr weitere Aufgaben.

Das nĂ€chste Ziel, eigentlich Pudels Kern des Tagesplans, war der Quiraing. Wie bereits zu lesen war, bei echtem Kaiserwetter. Da es schon zu etwas fortgeschrittener Stunde war, als der Aufstieg beginnen sollte, schlug der AV mehrfach ALLEN Teilnehmern vor, NICHT den gesamten Rundweg zu laufen, sondern etwa eine Stunde hinzuwandern, pausieren und dann gemĂŒtlich zurĂŒck. Gut, gemĂŒtlich ist ein sehr starkes Wort, wenn man auf der einen Seite einen dramatischen Abgrund und auf der anderen Seite ein Mitglied der so innig geliebten Pickelbrigade.

Alles verlief perfekt und alle wanderten gemĂ€ĂŸ der Absprache, BIS AUF, wie könnte es auch anders sein, unser imperialer B (steht heute fĂŒr Bigfoot) und sein Stammhalter. Anstatt etwa die halbe Wanderstrecke zu absolvieren, musste der Herr ja wieder aus der Reihe tanzen, und ging erstmal den gesamten Rundweg. Beide kamen nach Stunden augenscheinlich zufrieden zurĂŒck, einzig das Gesicht unseres B’s sprach BĂ€nde ĂŒber Anstrenungen, NervenzusammenbrĂŒche nebst dem ein oder anderen Heulkrampf😉

Sir Edmund Hillary und sein Tensing Norgay hatten unser aller Bewunderung…bis, ja bis der Wagen der imperialen Großfamilie beim Startversuch nĂŒscht mehr sagte

Kurzerhand vom AV angeschoben, Mrs Chaplin und der Chefin angeschoben, konnte das GefÀhrt wieder in Gang gesetzt werden. (Und bald danach verstummte auch das Schluchzen des imperialen B.

Good Night Folks, es ist Mitten in der Nacht…husch husch – ins Körbchen

8. Tag – Shoppingextase und Abendessen im Puff

Heute ließen wir es nach der gestrigen Kilometerorgie entspannt angehen. Entgegen seiner Neigung, und vermutlich in einem kurzen Moment der völligen geistigen Umnachtung, schlug der AV doch tatsĂ€chlich vor, einen Shoppingtag in Inverness einzulegen.

Wie Fliegen auf SchĂ€fsköttel (oder echte HighlĂ€nder im Winter auf SchlĂŒpper) stĂŒrzte sich die wackere Gemeinschaft der RingtrĂ€ger auf diesen kurzen Moment der SchwĂ€che…zack…war die Karavane auf dem perfekt (natĂŒrlich durch den AV OHNE Navi !!!) angesteuerten Parkplatz neben der Inverness Cathedral.

Die Autos waren kaum geparkt, als diese kaufsĂŒchtige Meute in die City tingelte. Jeder Tweedladen wurde angesteuert. Insbesondere der AV ist schon seit Jahren ganz verliebt in die Idee, eine echte Harris Tweed Weste sein Eigen (seinen SCHAAAATZZZZ) nennen zu können. Und da der Kerl auch ein (vielleicht ein ganz kleines Bisschen) strammerer Bursche ist, zumal als Kind offensichtlich in den Zaubertrank gefallen, mussten die WollvorrĂ€te der kleinen Hebriden-Insel Harris in den letzten Jahren emsig gesammelt, eingefĂ€rbt und verwoben werden. Bei diesem Trip war es nun endlich soweit – offensichtlich wurden genug Schope nackig gemacht…

Die Motette hat sich eine tolle Tasche aus Tierhaut gesichert. Der 👞 neben Kleinigkeiten noch eine neue Einlage fĂŒr sich selbst…

Die imperiale Großfamilie hat so ziemlich jedem KrĂ€mer der Highlandmetropole zu einem reichhaltigen Abendessen und einer nachhaltigen Ausbildung der eigenen Brut verholfen. Jeder AufzĂ€hlversuch wĂ€re mĂŒĂŸig und wĂŒrde den hiesigen Rahmen sprengen. Soweit sei vielleicht doch erzĂ€hlt – Mrs Chaplin geht trendgerecht in den deutschen Sommer (vermutlich an beiden Tagen) und der imperiale B wirkt mit seinem Harris Tweed Pullover wie ein echter HochlandschĂ€fer (und wie es diese originale Oldschoolwollverarbeitung nunmal in sich hat) mĂŒffelt er auch latent wie die Kundschaft eines echten HochlandschĂ€fers – herrlich stilecht nach Schaf!

Der FLASH (a-aaaaaaah – savior of the universe….. – OHRWURM ) von gestern, heut zunĂ€chst wieder als Chefin unterwegs (gegenĂŒber mitunter auch als erzieherischer Hulk) mutierte in den ModelĂ€den alsbald erneut zum FLASH (a-aaah, savi…..es reicht jetzt!). Reich beschenkt durch ihren wundervollen Ehemann (wer mag das wohl sein…) wurde die liebe Kleine aber ganz zahm, sogar so zahm, dass der AV nach nur EINER Erinnerung beim Verfassen dieses Machwerks einen Kaffee vor die Nase gestellt bekam.

(Möglicherweise dieses Mal sogar ohne Spucke…)

Als wirklich alle GemĂŒter befriedigt waren, ging es daran die Sippe auch satt zu bekommen. Heute sollte diese Speisung in einem Restaurant – SchrĂ€gstrich – Bar stattfinden. Da das Restaurant selbst nicht ĂŒber ausreichend Platzangebot zur Speisung der hungrigen Meute aufwies, machte die freundliche Kellnerin der munteren Gesellschaft jedoch ein wirklich nettes Angebot. So konnte die Truppe im rĂ€umlich an den Restraurantteil des Restaurant – SchrĂ€gstrich – Bar – Etablissement angrenzenden Bereich Platz nehmen, dort hĂ€tte man Platz und es wĂ€re im Hinblick auf die Hosenscheißer ruhiger, so die Kellnerin.

Es lag nun die Vermutung nahe, dass es sich um den Bar – Bereich handeln wĂŒrde. Die Gruppe wurde jedoch unter dem allgemeinen GelĂ€chter aller Protagnisten an eben diesem Bar-Bereich vorbei hin zu einem Ort gefĂŒhrt, den man eher als den SchrĂ€gstrichbereich des RestaurantschrĂ€gstrichbaretablissements bezeichnen mĂŒsste. Dem AV, einige Jahre Seefahrtserfahrung hat er ja, fiel sofort auf, das der SchrĂ€gstrichbereich einem Stripclub durchaus Ă€hnlich zu sein schien – fĂŒr ein Freudenhaus haben wohl nur noch die Zimmer gefehlt (NICHT, dass sich da irgendeiner dieser bibeltreuen Christengruppe auskennen wĂŒrde!)

Sei es wie es ist. Es wĂŒrde köstlich gespeist, gemĂŒtlich gesessen und der AV konnte ĂŒberdies auch noch die Feststellung machen, dass er in einem anderen Leben auch Einlasser an einem schottischen Puff hĂ€tte werden können.

Good Night Folks ….

PS: Habe ich doch gestern bei allem Geschreibe (z.B. Über die Tour vom Lattenaugust) vergessen, meinem eigenen Erzeuger zum Ehrentage alles Gute zu wĂŒnschen. Obwohl, man könnte eigentlich davon ausgehen, dass (R)ainer sich nach der Zeugung zweier derart strammer Burschen allein durch deren Existenz JEDEN Tag des Jahres fĂŒr seine (mutmaßliche) Teilhaberschaft am Zeugungsprozess beglĂŒckwĂŒnscht fĂŒhlt…

Sorry, alles Liebe nachtrÀglich zum Vatertag!!!! Alter Sack!

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